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Halveraner Rundschau
Nach Halver „pilgern“ Kunden aus ganz Nordrhein-Westfalen - Behandlung wie ein kurzer Urlaub Das Licht wird direkt in die Haut geblitzt von Matthias Clever
Halver. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Für viele Frauen lautet die Antwort: “Ganz bestimmt nicht ich.“ Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Kevin Osborne, Wellness - Bereichsleiter im Salon von Benno Ackerschott, arbeitet als einer der ersten in Deutschland mit dem Xenon-Licht.
Schönheitsoperationen sind begehrt wie nie, und das nicht nur unter Prominenten. Doch nicht jeder will sich für ein strafferes Gesicht gleich unters Messe legen. Statt auf Liftings per Skalpell setzen viele auf Kosmetik, Peelings oder Laser. Die Werbung zeigt es, das Bild der unvollkommenen Schönen, und suggeriert dem Zuschauer: „Auch Du kannst so aussehen.“ Millionen Konsumenten folgen den Rufen. So wird in Deutschland eifrig gerubbelt, gecremt und vorallem eins – gehofft. Allein für Gesichtspflege gaben die Bundesbürger 2004 laut dem Marktforschungsinstitut AC Nielsen mehr als 750 Millionen Euro aus (der Kosmetikverkauf in Apotheken nicht eingerechnet). Der Umsatz mit so genannten Anti-Aging-Produkten stieg auf 266 Millionen Euro. Der Großteil der Kunden ist weiblich.
Aber diese Methoden kaschieren, wenn überhaupt, nur oberflächlich. Doch die zentralen Alterungsprozesse der Haut finden in tieferen Zellschichten statt, in der so genannten Lederhaut. Stützende Fasern, vor allem Kollagen und Elastin, werden abgebaut und bilden sich im Alter auch nicht mehr so schnell neu wie bei Jüngeren. Die Haut erschlafft und runzelt. Wie schnell das passiert, hängt von den individuellen Genen, ab, aber auch von äußeren Einflüssen wie Rauchen oder UV-Strahlung.
Abhilfe soll eine neue Lichttherapie aus den USA schaffen. „Wahre Schönheit kommt eben doch von innen. Das gebündelte Xenon-Licht wird direkt in die Haut geblitzt“, erklärt Kevin Osborne. Dabei werden die kollagenen Fasern in der Tiefe der Haut mittels Umwandlung von speziellem Licht in Wärme, in Form von Mikroverletzungen, zur Neubildung angeregt. Die Fältchen glätten sich; das Gewebe wird besser durchblutet und besser mit Sauerstoff versorgt. In den USA wurde Faltenverminderung durch Lichtbehandlung inzwischen medizinisch nachgewiesen.
„Die Behandlung ist völlige ungefährlich“, versichert Osborne, der gerade eine Gesichtsmassage vornimmt. Durch seine gezielten Handgriffe sollen Haut und Muskeln gelockert werden. Dies ist bei seinen Behandlungen ebenso obligatorisch wie eine musikalische Untermalung.
„Nur so kann ein optimaler Erfolg erzielt werden“, erklärt der quirlige 39-jährige, „in die gelockerte Haut dringt das Licht wesentlich besser ein.“ Nach einer Behandlung wird rund 30 Tage gewartet. Dann wird der Prozess wiederholt. Dabei wird stufenweise auf dem Erfolg aus den vorherigen Sitzungen aufgebaut.
„Die ersten Erfolge sieht man direkt nach der ersten Behandlung. Der optimale Effekt setzt je nach Fortschritt der Faltenbildung nach sechs Sitzungen ein“, so Osborne. „Direkt nach der ersten Behandlung habe ich gemerkt, dass die Haut straffer war“, sagt eine Kundin, die sich zum zweiten Mal von Kevin Osborne mit dem Xenon-Licht „blitzen“ lässt. Die Behandlung seien wie ein kurzer Urlaub. „Man fühlt sich einfach wie auf einer Wolke. Alles um eine herum verschwindet – Entspannung pur!“ , so die 50-jährige. Seit drei Monaten bietet der Ackerschott die „Skin Rejuvenation“, also die Gesichtshautverjüngung, an. Mit großem Erfolg: Die „Gäste“, wie Osborne sie nennt, kommen inzwischen aus ganz NRW.
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